Montag

Düstere Tage draußen …

… und irgendwie liegt eine Spannung in der Luft. Als ob wieder etwas Unheilvolles passieren könnte. Wie so oft in den letzten Jahren um diese Zeit herum – Tsunamis, Erdbeben, Überschwemmungen, Kriege Terroranschläge. Wen trifft es in diesem Jahr, wer ist bestimmt diese Welt hier so plötzlich und gewaltsam zu verlassen?

Stopp, weg mit diesen düsteren Gedanken, keine Nahrung für sie. Was auch immer draussen passiert, ich bleibe in meiner Mitte und handle im Jetzt aus meiner inneren Kraft und meinem Verständnis heraus.

(Bild Wikipedia cc Lizenz)
Es brodelt vielerorts in den Köpfen, die Flüchtlingskrise liefert hochexplosiven Zündstoff. Vor allem in unserem Nachbarland. Dumme Gutmenschen, Rassisten und Schlimmeres sind Schimpfworte, die im Web zirkulieren. 

Bleibt so noch Raum für einen sinnvollen Dialog und verantwortungs-volles Handeln, frage ich mich dann. Einerseits hoffe ich es von Herzen, andererseits befürchte ich Schlimmeres.

Denn für nicht wenige ist das Fass nach den Ereignissen in der Silvesternacht von Köln am Überlaufen. Da sind die Politiker und Politikerinnen gefragt gang-bare Wege aufzuzeigen um dieser Krise wirkungsvoll zu begegnen. 

Wichtig sind eine ehrliche Information und das Ernst nehmen der Stimmungs-lage in der Bevölkerung. Kriminelle Handlungen gehören bestraft, es darf kein rechtsfreier Raum geduldet werden.

Bei uns wird die Diskussion auf den Wahltermin vom 28. Februar heiß laufen, wenn wir über Durchsetzungsinitiative↓ abstimmen. Hoffentlich bringen die Gegner gute Argumente. 

In meinen Augen geht diese Initiative zu weit, wenn selbst solche Menschen, die hier geboren wurden, hier zur Schule gingen etc. (aber ohne CH-Pass sind) wegen einer Straftat ausgewiesen werden können, obwohl ihnen die Heimat ihrer Eltern fremd ist, sie keinen Bezug zu ihr haben.

Manchmal habe ich den Eindruck diese Welt wird immer verrückter-:(

(Der Mann ist unverletzt, die wilden Elefanten haben ihn verschont.)

Wer unter Rasenden sich noch mäßigen will,
setzt sich selbst ihrer Raserei aus.
Jean-Jacques Rousseau

Liebe Grüsse aus dem
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