Dienstag

Freiwillig da. Halleluja! ~ Meine Weihnachtsgeschichte

Für die einen ist die Weihnachtsgeschichte die absolute Wahrheit, genau so wie es im Lukas-Evangelium erzählt wird, so habe es sich zugetragen, glauben sie. Für andere ist es ein Märchen (eine Mär), eine Legende, ein Mythos.

Und nicht wenige kennen die Weihnachtsgeschichte kaum noch, obwohl sie fröhlich Weihnachten feiern. Ich habe meinen eigenen Zugang zur Weihnachts-geschichte gefunden, dazu ist mir folgendes Gedicht eingefallen.

Freiwillig da. Halleluja!
In der heiligen Nacht
Ist ein Kind geboren
Unter funkelnder Sternenpracht.
Sein Licht strahlt in die Dunkelheit.

Begrüsst von göttlichen Himmelswesen
Auch Hirten mit ihren Tieren
Sind dort im Stall zu Bethlehem gewesen.
Und fröhlich lächelt das Kind in der Krippe.


Geführt von Sternen und Träumen
Fanden es drei Weise aus dem Morgenland.
Innig huldigten sie dem göttlichen Kind
Im fernen östlichen und schönen Land.

Freiwillig nahm es Geburt an
Um den Lebewesen selbstlos zu dienen.
Ihnen mit klaren Worten und guten Gaben
Einen Weg aus Schmerz und Not
Zurück ins goldene Licht zu bahnen.

Viele Bodhisattvas sind freiwillig da.
Halleluja. Halleluja. Halleluja.
von Elfe

Auf meinem Weihnachtsfilmprogramm steht dieses Jahr neben den alljährlichen „3 Haselnüssen“, ein Film aus dem Jahr 1986 „The golden child“ (das goldene Kind) mit Eddie Murphy. Damals habe ich den Film im Kino gesehen, ich bin gespannt wie er heute nach so vielen Jahren auf mich wirkt.


Letztes Jahr war ich am 24. Dezember so nach 20.00 Uhr in der Stadt unterwegs, das war fast etwas gespenstisch. Beinahe kein Mensch auf den Strassen, nur vereinzelt ein Auto, das Tram sozusagen leer. Stille in der Stadt, der Heiligabend ein Strassenfeger-:)

Einen nachhaltigen Eindruck vermittelte auch der kürzliche dreistündige Stromausfall in Teilen der Stadt. Kein Licht, keine Heizung, kein Telefon, kein Computer, stillstehende Trams, kein Einkaufen (die Kassen standen still), kein Kochen … und so fort. Fazit: Alles ist verletzlich, unvorhersehbar, wandelbar. 


Mit dem singenden Weihnachtsbaum wünsche ich allen hier Lesenden ein frohes Weihnachtsfest ganz nach Eurem Geschmack, auf jeden Fall mit viel Freude, Frieden und Mitgefühl im Herzen.

Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel,
sondern wir schaffen sie selbst;
sie liegt in unseren Herzen eingeschlossen.
Fjodor Michailowitsch Dostojeweskij 1821 - 1881

Liebe Grüsse aus dem
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