Freitag

Ein Chrüsimüsi an Wolkenkratzerbau, Kalakotas und Hitzerekordtagen


Wenn ich auf der Südseite aus dem Fenster schaue, sehe ich wie ein Wolken-kratzer Tag für Tag zum Himmel wächst. Obiges Bild aufgenommen am 27. Juni...


...und am 2. Juli schon ein ganzes Stück gewachsen in nur 5 Tagen


So sieht es aus von der Busstation im Quartier, wo ich wohne.


Und so sieht es aus vom Hügel über der Stadt. Wer mehr wissen will: In Zürich entsteht eine Getreidemühle der Superlative. Dank des Pflichtlagers könnte die neue Mühle die Menschen im Raum Zürich vier Monate lang mit Brot ver-sorgen. Der Bau und der spätere Betrieb sind eine hochtechnische Angelegenheit HIER↓ alles lesen.

Na gut, ich habe gegen den Bau gestimmt, aber so ist es halt in einer Demo-kratie, alle können nicht immer gewinnen, doch die technische Seite des Baus finde ich hochinteressant.



Auch der Mond wächst scheinbar, und dies ganz mühelos ohne Kran, Gerüst und Schwerstarbeit:)


Und so sah es kürzlich in der Vollmondnacht aus! Nachts wird nämlich auch gearbeitet und mit Scheinwerfern gut beleuchtet. Hi, hi, dank der Beleuchtung brauche ich so kaum Licht, wenn ich nächtens mal aufs WC muss.

Als ich vor vielen, vielen Jahren einmal auf einer Reise in China war, staunte ich sehr, dass die Bauarbeiter nachts auf den Wolkenkratzerbauten arbeiteten, gut zu sehen und zu hören vom Hotelfenster aus. 

Nun sind wir hier auch so weit - globale Welt. Ein Kränzchen den Bauarbeitern, die diese schwere Arbeit verrichten!


 Kalakota (Fischadler) Mai und Mikk von Nest 1

Nun zu den Kalakotas über die ich
schon berichtet habe. Auch da wächst und wächst es, nicht so mühelos wie beim Mond, aber immerhin nicht so mühsam wie beim Wolkenkratzerbau.


Mai hat jetzt zwei Kücken zum Aufziehen zusammen mit ihrem Partner Mikk. Das dritte Ei bebrütet sie nicht mehr, vielleicht war es nicht befruchtet.

Auch mit der Kamera klappt es im Nest 1 nicht so gut, einmal war sie ganz aus. Dann ist ein Mitarbeiter vom Looduskalender↓ auf den Baum gestiegen und hat die Kamera wieder gestartet. Seit einiger Zeit ist jedoch ein Lichtfleck im Bild, wahrscheinlich ist etwas auf der Linse. 

Ich vermute, dass die Kamera zu nah beim Nest ist, so dass die Fischadler sie eventuell mit ihren Flügeln beschädigen. 


(Bilder durch anklicken vergrößern)

Das sind Irma und Joosep, die gerade ein Stück von einem Fisch an ihre drei Kücken verteilen.

Die Bilder sind nicht so der Hit, aufgenommen vom Laptop, wenigstens geben sie einen Eindruck, ansonsten selber hineinschauen ins Nest 2 HIER↓, die Fütterung ist meist irgendwann morgens und abends.


Irma beim Verteilen der Leckerbissen. Ein wenig gewundert habe ich mich, dass sie das Futter nicht an alle drei gleichmäßig verteilt. Dasjenige, das seinen Schnabel zuvorderst hatte, wurde immer wieder gefüttert, das zweite hat sich dazwischen gedrängt und bekam auch genug ab. 

Doch das dritte kam erst zum Zug, als sich das vorwitzigste gesättigt hinlegte. Es bekam deutlich weniger zu schnabulieren als die zwei Geschwister.

Ich bin gespannt und freue mich darauf bis die Kleinen flügge sind. so etwa Ende Juli oder etwas vorher.


Nun zu den Hitzerekordtagen! Die könnten mir gestohlen bleiben, ich gebe es zu. Aber natürlich gönne ich denen, die so Hitze mögen, diese Tage.

Nach einer schrecklichen Nacht gestern, habe ich mich geistig auf diese Hitze eingestellt und ich ertrage sie schon besser. Heute 36 Grad C im Schatten und in der Wohnung 28 Grad. Und der Gedanke an 2003, als sich mein Körper nach einigen Tagen ganz gut auf die Hitze einstellte, wirkt auch beruhigend, allerdings war ich da doch einige Jährchen jünger.

Glücklicherweise bin ich gut bestückt mit Ventilatoren, und wir haben nicht an Stromausfällen zu leiden, wie es z.B. in Indien vorkommen soll, wie ich von einer Bekannten mitbekommen habe, die einige Zeit dort lebte.


Vorgestern Morgen war ich Zeugin wie ein Auto eine Passantin auf dem Fussgängerstreifen angefahren hat. Glücklicherweise war sie nicht schwer verletzt, wahrscheinlich hat sie am Fuss etwas gebrochen. Schön war, dass sich gleich einige junge Leute um die Verunfallte kümmerten, auch ein Krankenwagen war gleich zur Stelle.

Und gestern Morgen beobachtete ich als Tramfahrerin einen Beinahe-Crash mit einem jungen Mann mit Hund, er spazierte fröhlich über die Geleise ohne nach Links und Rechts zu blicken. Wie der erschrocken ist, als der Tramführer laut bimmelte, er hat sich gerade noch mit einem Sprung nach hinten gerettet, 

Auch ich habe einen kleinen Schreckensschrei ausgestoßen und dem Tram-führer entfuhr ein „Heiland“. Ja da hatte der junge hübsche Mann mit dem herzigen Hündchen wohl einen ganz aufmerksamen Schutzengel an seiner Seite-:)

Fazit: Bei der Hitze besser zweimal mehr schauen beim Überqueren der Strasse. In diesen Tagen ist zu wenig Verlass auf die Konzentration aller Verkehrsteilnehmer.

Folgendes Video habe ich auf Twitter gefunden, und es gefällt mir so, dass ich es gerne mit allen hier Lesenden teile. 



Im Abreißkalender gelesen:
Die Chance des Alters ist,
die Schnelligkeit aufgeben zu dürfen
und trotzdem in Bewegung zu bleiben.

Liebe Grüsse aus dem
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