Montag

Frühlingsspaziergänge ~ Unendliches Bewusstsein


Kirschblüten allüberall. Eine Augenweide.


Auf dem Hügel rechts über der Stadt hat es eine ganze Siedlung Schreber- oder Familiengärten, wie sie neuerdings genannt werden. Heutzutage sind diese wieder sehr begehrt, viele in der Stadt möchten ein kleines Stück Erde bepflanzen und etwas Gemüse und Salat ernten und ab und zu einen Blumenstrauss mit nach Hause nehmen.


Das erinnert mich an meine Kindheit. Unser Vater war ein passionierter Hobbygärtner. Er hatte zwei grüne Daumen und versorgte die ganze Familie mit wunderbarem Gemüse, Salaten, Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren.

Und ab und zu beglückte er die Mutter mit einem farbenfrohen Blumenstrauss aus seinem Garten. Am 9. Mai wäre sein 109. Geburtstag, mit 84 Jahren ist er gestorben.


Da hat sich jemand ein kleines Zwergenparadies erschaffen in seinem Garten, ein Alpenblick-Turicum. 


Die Aussicht ist wirklich phänomenal von diesen Gärten, da könnte mancher Villenbesitzer vor Neid erblassen (lach).


Der Rauch auf dem Bild zeigt, wo letzten Montag der Böög (Schneemann) in 20 Minuten 39 Sekunden verbrannte. Nach altem Brauch deutet diese Zeit auf einen durchzogenen Sommer hin in der Region.

Mir ist das recht, so brütend heiss ist nicht nach meinem Geschmack und immer mal etwas Regen, da habe ich auch nichts dagegen. HIER↓ habe ich früher einen Beitrag zum diesem Frühlingsfest geschrieben.


(Bilder durch Anklicken vergrößern)

Auf der anderen Seite der Stadt 
Magnolienbäume und Bärlauch sind hier die Frühlingszeiger.


Ein ganzes Feld von Bärlauch, ihr Duft erfüllt die Luft. Zerreibt man ein kleines Blattstück der Pflanze, von der man vermutet es ist Bärlauch zwischen den Fingern, und riecht es wie nach Knoblauch, so ist dies das sicherste Zeichen, dass es Bärlauch ist, finde ich. Kennt man dazu die ähnlich aussehenden Pflanzen, die giftig↓ sind, dann kann nichts schief gehen. 


Magnolienblüten sind so schön!


Die Magnolie ist eine klassische Schönheit, die nie aus der Mode gekommen ist. In Europa, wo die neuzeitliche Magnolienzüchtung begann, schmücken die Menschen seit über 300 Jahren mit der einzigartigen Pflanze ihre Gärten und Parks. Für die Magnolie selbst ist dieser Zeitraum aber nur ein Wimpernschlag in ihrer langen Geschichte. Sie ist so etwas wie ein Dinosaurier unter den Pflanzen. HIER↓ alles lesen


Ein Blick in die Glarneralpen vom äußersten Punkt des Parks.


Auf dem Stein steht: 
Das höchste Gut des Menschen ist seine schaffende Kraft. Das ist der Quell dem ewig alles Glück entspringt. Richard Wagner wohnte vom April 1857 bis August 1858 unweit dieser Stätte, arbeitete am Siegfried und an Tristan und Isolde und erfuhr im Kreise Wesendonck reiche Förderung. 


Diesen Frühling fällt mir auf, dass mir viele noch kleine Amselmännchen begegnen. Vor ein paar Jahren war doch ein großes Amselsterben HIER↓. Es scheint die Natur hat wieder aufgeholt.


Am Samstag habe ich erfahren, dass die Ärztin und Buchautorin Dr. Rauni Kilde im Februar von uns gegangen ist. Sie war eine umstrittene Frau, manche halten sie für eine Verschwörungstheoretikerin.

Auch wenn ich nicht alles, was sie erfahren und erforscht hat zu 100% nachvollziehen kann, achte ich sie für ihren Mut ihre Wahrheit zu leben und für ihre Zivilcourage ihre Erkenntnisse öffentlich zu machen↓

Alles Gute Dr. Rauni Kilde!


Bei aller Düsternis einiger ihrer Erfahrungen ist sie in der Quintessenz optimistisch und fasst dies in den folgenden drei Punkten zusammen:

Wir sind unendliches Bewusstsein
Fürchte dich nicht
Sende Licht und Liebe auch in die dunkelsten Ecken

Liebe Grüsse aus dem
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