Montag

Spatz und Ringelnatter ~ Seid klug wie die Schlangen…

Der kleine, freche Spatz (Haussperling) ist dieses Jahr zum Vogel des Jahres auserkoren worden. 

Die Spatzen haben kein Zuhause mehr und brauchen mehr Natur im Siedlungsraum, darauf will der Schweizer Vogelschutz SVS/Birdlife mit dieser Wahl hinweisen. HIER↓ lesen

Im Stadtquartier, wo ich lebe, tummelt sich eine ganze Sippe dieses Spatzenvolkes. Einiges an Gebüschen und Sträuchern bietet ihnen die nötige Unterkunft und Schutz vor Angriffen von Katzen und kleineren Raubvögeln. 


Und es leben viele Vogelfreundinnen hier, was sich vor allem im Winter zeigt mit den da und dort angebrachten Futterhäuschen auf Balkonen oder im Gebüsch aufgehängten Leckerbissen.

Da sitzen sie dann im Strauch eine ganze Schar Spatzen mit ihren grauen Köpfchen, da ist ein Piepsen und Zetern, manchmal bin ich direkt neugierig, was die sich da so alles erzählen. Ja ich mag sie die Spätzchen, schon oft haben sie mir ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert-:)

Aus dem Leben des Haussperlings

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen Bauch an Bauch
Sie haben die Augen zu,
und oben drüber da schneit es, hu!
Christian Morgenstern 1871 - 1914


Die Ringelnatter ist ebenso auserwählt, sie ist als Tier des Jahres 2015 von Pro Natura ins Rampenlicht gestellt - HIER↓ lesen. Die ungiftige Wasserschlange benötigt dringend mehr Tümpel und Weiher.

Ringelnattern erkennt man an den zwei halbmondförmigen Flecken im Nacken. Die Weibchen werden bis zu 140 Zentimeter lang, die Männchen erreichen knapp einen Meter. Die Ringelnatter streift mehrmals pro Jahr ihre Haut ab, und sie riecht mit der Zunge.



Na ja Schlangen gehören nicht gerade zu meinen Lieblingstieren, aber das liegt wahrscheinlich vor allem daran, dass sie mir nahezu unbekannt sind. Es ist schon einige Zeit her, dass einmal eine Blindschleiche husch, husch meinen Weg gekreuzt hat.

Andere Schlangenbekanntschaften hatte ich keine. Im Gegensatz zu Titania in Australien, wo es vorkommen kann, dass ein Phytonschlange↓ im Garten auf Besuch kommt. (Hilfe!) HIER↓ nach unten scrollen zum 5. Bild im Mangobaum.
Wie ich aus einem Artikel erfahren habe, sind in der Schweiz acht Schlangenarten heimisch. Sechs davon sind ungiftig Ringelnatter↓ - Äskulapnatter↓ - Schlingnatter↓ - Vipernatter↓ - Würfelnatter↓ - und Gelbgrüne Zornnatter↓ 

Die giftigen Ausnahmen bilden Aspisviper↓ und Kreuzotter↓. Die beiden Giftschlangen kommen vor allem im Jura, in den Alpen und in der Südschweiz vor.

Na dann, seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Spa… äh …Tauben. (Matthäus10/16)

Liebe Grüsse aus dem
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