Montag

Im Januar, im Januar …

Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen 
Je frostiger der Januar, je freudiger das ganze Jahr

Noch fünf Tage, dann ist er vorbei, der Monat Januar. Der Monat, der mir am meisten Mühe macht. Der Januar früher auch Schneemonat, Eismond oder Hartmonat genannt, (hart  = kalt, gefroren, schwere Zeit), der kälteste Monat des Nordwinters. 


Schneemänner, Schneeflocken und Eiskristalle erscheinen deshalb oftmals als seine Symbole. Ich mag die Kälte nicht, und war deshalb auch nie Wintersport begeistert. Klar, so eine Schneelandschaft verzaubert auch mich mit ihrer Stille, ihrem Glanz und der unberührten Schönheit, doch die Kälte brrrr…

HIER↓ auf dem Blog Naturwelten von Stefan und Sandra, wo sie die zauberhaften Bilder ihrer Wanderungen mit uns teilen, können einmalige Schneelandschaften bewundert werden.

Der Januar trägt seinen Namen nach Janus, dem römischen Gott und Beschützer von Türen und Pforten, der Tordurchgänge. So wie der doppel-gesichtige Gott mit einem Gesicht in die Vergangenheit und mit dem anderen in die Zukunft schaut, so steht der Januar als Bindeglied zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Als „Tür des Jahres“ wurde er deshalb gerne bezeichnet. 


Diejenigen, die die Januartage irgendwo in wärmeren Gefilden im Sonnenlicht verbringen dürfen, sind vom Glück Gesegnete in meinen Augen. Aber wie geschrieben… noch fünf Tage dann haben wir dieses Tor durch-schritten, dann winkt schon bald der Frühling mit seinem Liebreiz und den ersten zaghaften Farben.


Inzwischen mache ich es mir gemütlich im geheizten  Wohnzimmer und vertiefe mich in die Lektüre über das Leben einer eigensinnigen Frau in der Belle Époque in Zürich↓ im 19. Jahrhundert. Und obwohl das Leben heutzutage in vielerlei Hinsicht unterschiedlich ist als damals, staune ich doch immer wieder darüber, wie sich manches, was die Emotionen und Begehrlichkeiten anbelangt, in ähnlicher Weise wiederholt, individuell und politisch. 


Meine erste Begegnung mit dieser Frau, der Autor nennt sie eine adlige Feministin, war über meinen Lieblingspark in Zürich, darüber habe ich früher in meinem Blog einen Beitrag geschrieben - HIER↓

Unsere Leiden und Wunden werden nur geheilt,
wenn wir sie voller Mitgefühl berühren.
 (zitiert aus "Buddhas kleines Weisungsbuch" von Jack Kornfield, Seite 37)

Bis bald im Februar-:)
Liebe Grüsse aus dem
JETZT DA SEIN-Blog