Montag

Erneut Frühling ~ Das Holz-Element in Aktion ~ Unergründliches Geheimnis

Frühling ist definitiv meine Lieblings-Jahreszeit, besonders wenn er sich so lieblich und wohlig temperiert präsentiert wie heuer.

Das Holz-Element steht in der Fünf-Elementen-Lehre↓ für Frühling, für Anfang, Geburt und Kindheit. 

Holz steht symbolisch für Wachstum, ist stabil und gleichzeitig elastisch. Es wurzelt tief und beugt sich durch alle Jahreszeiten der Kraft des Windes. Holz treibt Blätter, bringt Blüten und Früchte hervor und erzeugt Samen für die Zukunft.

Und …. wie könnte es anders sein, Holz ist mein Geburtselement. Deshalb kann ich jeweils im Frühling sagen, ich bin ganz in meinem Element-:)

Hier ein paar Bilder 
von meinem Holz-Element-Spaziergang-:)


Die Uhr am See ist ganz auf Frühling eingestellt, Stiefmütterchen und rote Tausendschönchen schmücken das Zifferblatt. 


Lächeln liegt in der Luft und auf den Gesichtern.
Dasitzen am Seeufer und die Seele baumeln lassen, das ist in diesen angeneh-men Frühlingstagen wieder möglich. 


Auf was sie wohl warten?
Nur noch wenige Möwen kreisen am See, die meisten sind schon nordwärts abgezogen. Junge Krähen beanspruchen nun die Sitzplätze. 


 Ist doch klar! 
Auf den Osterhasen, der mit dem Schiff ankommt.


Es grüsst die Weide! 
Immer staune ich wie sie dasteht, Tag für Tag, still und ergeben über all dem lauten und stinkigen Autoverkehr. 


Irgendwo noch ein Plätzchen für mich, 
um die Abendzeitung zu lesen?


Während wie auf dem Bild an den Ästen des Spitzahorns schon viele kleine Blätter im Frühlingsgrün erstrahlen, sind bei anderen Baumarten erst winzige Blattknospen auszumachen. 


Viele gehen jetzt joggen, bewegen sich in der frühlingsfrischen angenehmen Luft, befreien sich so von den Eindrücken des Tages. 

Während ich ganz gemütlich dahinschlendere und die Farbe Grün mit allen Sinnen in mir aufnehme, lässt das Denkmal von Gottfried Keller den Strom des Lebens unbeeindruckt an sich vorüberziehen.

Nur durch den Winter wird der Lenz errungen.

Nicht im Feld und auf den Bäumen,
in den Herzen muss es keimen,
wenn es besser werden soll.

Mit leichtem Herzen und leichten Händen
halten und nehmen, halten und lassen.

Alle drei Zitate von
Schweizer Dichter und Romanautor


Grün ist die Farbe des Holz-Elementes, die Organe Leber und Gallenblase stehen unter ihrer Regie. Toleranz und Großzügigkeit, aber auch Ärger und Zorn sind die Gefühle des Holz-Elementes. 

Auf YouTube habe ich ein nettes Video gefunden, mit einem heilenden Spiel für das Holz-Element, hier vor allem für die Gefühle von Wut und Hilflosigkeit. HIER↓ klicken, wen es interessiert.


Am Ziel angekommen: Stille empfängt mich in „meinem“ Park. 


(Alle Bilder durch anklicken vergrößern)


Nur vereinzelte Durchstreifende sind anzutreffen und eine kleine dynamische Gruppe mit dem Wunsch, der Speck muss weg, trainiert konzentriert auf dem Rasen. 


Während die Natur ganz in sich gekehrt 
das Spiel von Werden und Vergehen spielt.


Wandel ohne Unterlass, immer in Bewegung, erst nicht spürbar, beinahe unsichtbar, niemals greifbar  … das Geheimnis der Natur erstaunt mich immer wieder und immer mehr. 

Und ja, ich weiß um das Fressen und Gefressen werden, um das Leiden selbst in einem Quadratmeter lieblich anzusehender Wiese mit schönsten Wiesenblumen. Es ist das unergründliche Geheimnis hinter all diesen Erschei-nungen, das mich in seinen Bann zieht.

Buddha nannte diesen immerwährenden Zyklus des Seins, den Kreislauf von Werden und Vergehen, Samsara↓, und zeigte Wege um aus diesem Hamsterrad auszubrechen. Aber das ist ein anderes Thema.


Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich,
und es ist ihr gleichgültig,
ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns
dem Menschen verständlich sind oder nicht.
Galileo Galilei

Früher oder später, aber gewiss immer,
wird sich die Natur an allem Tun des Menschen rächen,
das wider sie selbst ist.
Johann Heinrich Pestalozzi

In der lebendigen Natur geschieht nichts,
was nicht in der Verbindung mit dem Ganzen steht.
Johann Wolfgang von Goethe

Sieh, so ist Natur ein Buch lebendig,
unverstanden, doch nicht unverständlich.
Johann Wolfgang von Goethe

Man braucht nichts im Leben zu fürchten,
man muss nur alles verstehen.
Marie Curie

Liebe Grüsse aus dem
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